SPD-Kreisverband Stormarn

Das neue Schulgesetz

Veröffentlicht am 21.09.2014, 22:21 Uhr     Druckversion

SPD Kronshagen

Diskussionsabend in Kronshagen

Im Rahmen einer öffentlichen Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Kronshagen berichtete Martin Habersaat, bildungspolitscher Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, im Bürgerhaus Kronshagen vor knapp 30 SPD-Mitgliedern und Gästen von der Entstehung des Schulgesetzes und von dessen Auswirkungen, jeweils mit besonderem Blick auf Kronshagen:

So fand eine der drei großen Veranstaltungen des Bildungsdialoges am Gymnasium Kronshagen statt, und so ergab sich durch das Schulgesetz die Möglichkeit zur Kooperation der Gemeinschaftschule ohne Oberstufe mit dem Gymnasium.

Die Diskussion „G 8 oder G9“ wurde mit dem Bildungsdialog in Schleswig-Holstein abgeschlossen, eine Mehrheit der Teilnehmer stimmten für G8 an Gymnasien und G9 an Gemeinschaftsschulen, ausdrücklich setzten sich auch die Landesschülervertretung der Gymnasien und deren Landeselternvertretung dafür ein. Nach der Grundschule gibt es in Schleswig-Holstein jetzt zwei Angebote: Gemeinschaftsschulen und Gymnasien,. Eine verbindliche Empfehlung für eine dieser beiden Schularten gibt es nicht mehr, wohl aber ein verbindliches Beratungsgespräch für die Eltern. Zuvor hatte Marion Clausen, schulpolitische Sprecherin der SPD -Fraktion in der Kronshagener Gemeindevertretung, die Kronshagener Schullandschaft vorgestellt und dabei besonders die Projekte "Deutsch als Zweitsprache" und ein Flex.-Klasse zur Berufsvorbereitung an der Gemeinschaftsschule hervorgehoben.

Eine lebhafte Debatte, auch mit den anwesenden Schülerinnen und Schülern, entspann sich zum Thema Inklusion. „Inklusion sollte nicht als Gefahr begriffen werden, sondern als Chance für alle Beteiligten“ befand eine Schülerin. Letztlich hänge alles an den Ressourcen, räumte auch Habersaat ein. Aber: „Wir gehen auch in diesem Bereich in die richtige Richtung - allerdings aus der Sicht von manchem vielleicht noch nicht schnell genug.“

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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