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Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!

Veröffentlicht am 09.06.2014, 09:37 Uhr     Druckversion

Foto: Solide CDU-Arbeit grafisch nicht darstellbar...

Zu der von der CDU/CSU verbreiteten bundesweiten Umfrage zur Bildungspolitik erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:
 

Die Umfrage enthält durchaus manche interessante Fakten. Es freut mich, dass die Mehrzahl der Befragten mehr Investitionen in die Bildung fordert und dafür auch bereit ist, die heilige Kuh der Neoliberalen, die Steuersenkung, zu schlachten.

 

 

Was aber die CDU-Landtagsfraktion dazu veranlasst, diese Umfrage zu einem bundesweiten Referendum über die Bildungspolitik der schleswig-holsteinischen Küstenkoalition zu machen, lässt an der Nachhaltigkeit der schulischen Bildung von Frau Franzen und Herrn Callsen doch Zweifel aufkommen.

Von den 2.000 bundesweit Befragten entfallen ganze 4 %, also 80, auf Schleswig-Holstein!

Die Vorstellung, dass willkürlich Ausgewählte detaillierte Kenntnisse über das Schulsystem anderer Bundesländer besäßen, ist abwegig. Dass nun ausgerechnet das bayerische Schulsystem, das sich durch ein besonders hohes Maß an Selektivität auszeichnet, als Ideal dargestellt wird, passt sicher gut ins Weltbild der Union.

Ärgerlich wird es, wenn die schleswig-holsteinische CDU die Umfrage nutzt, um sie gegen vermeintliche Absichten der Küstenkoalition in Stellung zu bringen. Um nur eines von vielen Beispielen zu nennen: Wir haben keinen Zweifel daran gelassen, dass auf die Förderzentren nicht verzichtet werden kann.

Die Umfrage zeigt einmal wieder, wie berechtigt die alte Weisheit ist: „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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