Heute 01.04.20

SPD-Moorrege
19:00 Uhr, Vorstandssitzung ...

Demnächst:

03.04.2020
SPD-Heidgraben

19:00 Uhr, SPD Bürgerstammtisch fällt aus - Grund : Corona ...

06.04.2020
SPD-Jevenstedt

19:30 Uhr, Öffentliche Sitzung des ...

QR-Code
1,1 Mio EUR für Externe Berater

Veröffentlicht am 05.09.2012, 19:41 Uhr     Druckversion

RPA deckt die tatsächliche Kosten im Zusammenhang mit dem Umzug der Verwaltung nach Elmshorn auf.
1,1 Mio EUR für Externe Berater – RPA deckt die tatsächliche Kosten im Zusammenhang mit dem Umzug der Verwaltung nach Elmshorn auf.

„Beratungsleistungen und hausinterne Personalkosten im Zusammenhang mit dem Umzug der Kreisverwaltung“ dieser Teil im aktuellen Ordnungsprüfungsbericht 2007 bis 2010 des RPA birgt erheblichen politischen Sprengstoff. Die Prüfer haben die Beratungsleistungen „über den wechselhaften Weg des Neubaus einer Immobilie am Pinneberger Bahnhof als ÖPP-Projekt bis zur Anmietung des Talkline-Gebäudes“ geprüft und beziffern allein die Kosten für die externen Beratungsleistungen mit 1.143.442,62 €. Die Höhe steht im krassen Gegensatz zur Mitteilung der Verwaltung vom 7. Sept. 2010. Sie hatte auf Nachfrage des Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Hannes Birke die Kosten auf 547.523,78 € beziffert.

Die Differenz sollt lt. RPA dadurch entstanden sein, dass die Verwaltung Kosten nicht in ihre Berechnung aufnahm, die vor der Planung des Umzuges durch ein Projektbüro lagen, Kosten unberücksichtigt ließen oder falsch berechneten bzw. als nicht nachgefragt bewerteten.

Diese von der Verwaltung gegebenen Begründungen, sind für Birke abenteuerlich und lassen nur den Schluss zu, dass die tatsächlichen Kosten zu einem Zeitpunkt „unter Verschluss“ gehalten werden sollten, als in der öffentlichen
Diskussion zunehmend die Kosten für den gescheiterten Neubau in Pinneberg und die Miet- und Umzugskosten nach Elmshorn kritisiert wurden.

Für ihn ist offensichtlich, dass noch unter der Amtszeit von Landrat Dr. Grimme mit politischer Rückdeckung von CDU und FDP die tatsächlichen Kosten für das gescheiterte ÖPP-Projekt Neubau eines Kreishauses und die Anmietung der Verwaltungsräume in Elmshorn bewusst verschleiert wurden. „Wenn es“, so Birke, „um die Befriedigung von Vorteilen für private Investoren geht, verlieren CDU und FDP die Einsicht in wirtschaftliche Vernunft“.

Hans-Helmut Birke
Vorsitzender SPD-Kreistagsfraktion

Homepage: SPD-Pinneberg


Kommentare
Keine Kommentare