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Kubickis Relativitätstheorie: ,,Fair is foul, and foul is fair!"

Veröffentlicht am 07.09.2012, 15:23 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL Zur Pressemitteilung des Vorsitzenden der FDP-Fraktion (6.9.12) erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:

Der Presseerklärung von Herrn Kubicki verdanken wir immerhin eine neue Erkenntnis, nämlich dass sich die CDU-FDP-Koalition für irgendetwas geschämt hätte. Auf diese Idee wären wir nicht gekommen.
Es ist schon eine eigenartige Logik, dass die FDP in der Regierungsverantwortung erst einen Kahlschlag bei den Lehrerstellen durchsetzt und sich dann lauthals beschwert, wenn die neue Regierung einen Teil der gestrichenen Stellen wieder an die Schulen zurückgibt.

Dass die ,,demographische Rendite" unseren Handlungsspielraum erhöht, was wir sowohl zur Verbesserung der Bildung als auch zur Konsolidierung des Haushaltes nutzen werden, sollte die FDP nach ihren sonstigen Einlassungen eigentlich begrüßen. Dass Herr Kubicki dies zum Anlass nimmt, den Geschäftsführer der GEW wie einen dummen Jungen herunterzuputzen, fällt auf ihn selbst zurück.

Seine merkwürdige Relativitätstheorie, wonach FDP-verantwortete Stellenkürzungen besser seien als rot-grün-blau verantwortete Stellenaufstockungen, mag nachvollziehen, wer kann und will. Oder Herr Kubicki reiht sich in den Hexenchor aus ,,Macbeth" ein und singt: ,,Fair is foul, and foul is fair."

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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