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Forschung in Stormarn

Veröffentlicht am 04.11.2012, 16:45 Uhr     Druckversion

Foto: Trenthorst Besuch beim Institut für Ökologischen Landbau in Trenthorst

Seit 2007 ist das Institut für Ökologischen Landbau dem neu gegründeten Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - dem Johann Heinrich von Thünen-Institut - zugeordnet. Auf 600 Hektar werden im Norden Stormarns Fragen der ökologischen Landwirtschaft erforscht. Derzeit befindet sich das Institut - in Auftrag gegeben und finanziert durch den Bund - mitten in großen Umbauarbeiten.Im Juni 2013 sollen die Mitarbeiter in das frisch renovierte Torhaus ziehen, 2014 soll auch der Seitenflügel mit modernen Laboren ausgerüstet sein.

Bei einem Besuch in Trenthorst diskutierten nun die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, ihr Bundestagskollege Wilhelm Priesmeier und die SPD-Landtagsabgeordneten Kirstin Eickhoff-Weber und Martin Habersaat mit dem Institutsleiter Gerold Rahmann über Entwicklungen und Chancen dieser Forschungseinrichtung. Den Politikern saßen noch weitere Experten gegenüber: der stellvertretende Institutsleiter Dr. Hans Marten Paulsen, der Thünen-Präsident Prof. Dr. Folkhard Isermeyer und der ehemalige Landtagsabgeordnete Fritz Wodarz, der Vorsitzender des Fördervereins ist.

Bettina Hagedorn: „Die Zukunftsinvestitionen hier sind erfreulich, weil 2006 in Trenthorst die Zeichen auf Sturm standen: das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Horst Seehofer sah die Schließung vor – 80 Arbeitsplätze standen damit auf der Kippe.“ Wilhelm Priesmeier kämpfte damals im Berliner Fachausschuss für das renommierte Öko-Institut gemeinsam mit Bettina Hagedorn, die im Haushaltsausschuss an wichtiger Stelle saß. Institutsmitarbeiter und der Förderverein reisten zu Gesprächen nach Berlin – letztlich mit Erfolg.

Martin Habersaat: „Wenn Seehofer sich durchgesetzt hätte, wäre ein wichtiger Impulsgeber für die ökologische Landwirtschaft verloren gegangen, den wir in Schleswig-Holstein gut gebrauchen können. Außerdem ist Trenthorst einer der wenigen Forschungsstandorte in Stormarn.“

Foto: Fritz Wodarz, Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Martin Habersaat, Kirsten Eickhoff-Weber, Dr. Wilhelm Priesmeier, Bettina Hagedorn und Prof. Dr. Gerold Rahmann.


Fotoalbum: http://www.martinhabersaat.de/zumangucken/bilder/unterwegs-im-land/trenthorst-2012/aa9-712.html

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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