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SPD: Fernwärme muss attraktiv bleiben

Veröffentlicht am 28.03.2013, 01:41 Uhr     Druckversion

Arnold Helmcke

Bad Bramstedt. „Die Bad Bramstedter Fernwärme muss attraktiv bleiben und noch attraktiver werden“, sagt Arnold Helmcke, SPD-Stadtverordneter und stellvertretender Bürgermeister, und gibt damit nicht nur seine Eindrücke aus der letzten Zusammenkunft des Energiestammtisches wieder, sondern auch die Meinung der Sozialdemokraten am Ort.

Der SPD-Vorstand hatte sich erneut mit diesem Thema befasst aufgrund der jüngsten Presseberichterstattung und den Klagen einiger Fernwärmekunden, dass auch nach der letzte Preisanpassung nach unten die Kosten von den Fernwärmekunden vielfach noch als zu hoch empfunden werden.

Helmcke: „Wir wissen alle, dass Energie teurer wird, wie die Beispiel Ölheizung oder auch Pellets deutlich zeigen. Aber die Preisbildung für Fernwärme hat sich offenbar immer noch nicht den günstigeren Entwicklungen für Gas angepasst. Das kann so nicht ganz richtig sein!“

Die SPD ist der Meinung, dass Fernwärme derzeit eine der ökologischsten Formen der Energieverwertung ist, da nicht nur Wärme erzeugt wird, sondern auch Strom und so die eingespeiste Energie optimal genutzt wird. Helmcke: „Ein Ausstieg aus dieser Energieerzeugung, wie sie immer mal wieder in der Zeitung propagiert wurde, kommt für uns nicht in Frage, weder aus ökologischen noch aus wirtschaftlichen Gründen.“

Die Sozialdemokraten sehen aber weiteren Handlungsbedarf bei der Preisbildung für Fernwärme. Helmcke: „Das Ganze ist eine komplizierte Materie, aber es kann nicht sein, dass wir Klagen hören müssen, über angeblich das Doppelte an Kosten gegenüber einer Gasheizung.  Wir müssen das prüfen lassen und überlegen, ob wir da eventuell einen Kostendeckel einziehen können, der an die Preise beim Gas gekoppelt ist. Mit Gas erzeugen wir schließlich den größten Teil unserer Fernwärme.“

Die SPD will, dass dies Thema baldmöglichst erneut im Aufsichtsrat der Stadtwerke beraten wird. Auch der Hauptausschuss der Stadt könne das entsprechend vorantreiben, wohlwissend, dass eine solche Entscheidung mit dem weiteren Gesellschafter der Stadtwerke zu verhandeln ist und wissend, dass es die Stadtwerke und die Stadt Einnahmen kosten wird.

Arnold Helmcke: „Wir meinen, dass man an die Preisbildung `ran muss, da der Abstand zwischen Fernwärme und anderen Energieträgern, z.B. Gas, derzeit noch zu weit auseinander zu liegen scheint, wenn man die Zahlen nimmt, die beim Energiestammtisch vorgetragen wurden.“

Helmcke und die SPD haben aber durchaus Hoffnung, dass sie Bewegung in das Thema bekommen können. „Vor knapp zwei Jahren haben wir schon einmal wegen der Preisanpassungsformel Aktivitäten ergriffen und das hat etwas bewegt. Da wollen wir dranbleiben und er erneut versuchen.“, so Helmcke.

Homepage: SPD Bad Bramstedt