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SPD für eine spürbare Senkung der Kreisumlage

Veröffentlicht am 20.02.2018, 18:43 Uhr     Druckversion

Edda Lessing, Fraktionsvorsitzende

Aufgrund der aktuell vorliegenden vorläufigen Zahlen für 2017 schlägt die SPD eine Senkung der Kreisumlage von derzeit 35,25 % auf 33 %  für das Jahr 2018 vor.

 

Die finanzielle Lage des Kreises -so die SPD- lässt es zu, die Kommunen entsprechend zu entlasten. Das Ergebnis des Jahres 2017 verbessert sich -nach derzeitigem Stand- um 9 Mio. Euro. Mit größeren Aufwandsbuchungen sollte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gerechnet werden. Nachdem ein Teil des Geldes für eine Schuldentilgung in Höhe von 3,6 Mio. Euro verwendet wurde, werden die Rücklagen des Kreises mit dem Rest des Geldes außerplanmäßig erhöht.

Auch für 2018 ist mit einer Verbesserung der Einnahmensituation zu rechnen. Für die Jahre danach plant der Kreis ebenfalls mit  Überschüssen. Gleichzeitig erhöht sich die Finanzkraft zahlreicher Städte und Gemeinden im Kreis, sodass auch mit steigenden Einnahmen aus der Kreisumlage zu rechnen ist.

Mit Blick auf die mittelfristige Entwicklung der Finanzen spricht sich die SPD-Kreistagsfraktion deshalb für eine spürbare Senkung der Kreisumlage aus. Mit einer Absenkung auf 33 % sollen die Kommunen deutlich  entlastet werden. „Die aktuelle Entwicklung lässt einen ordentlichen Sprung zu, statt immer wieder mal mit der Gießkanne zu verteilen. Die Rücklagen des Kreises werden trotzdem mittelfristig gestärkt und die Entschuldung vorangebracht. Sollten die Prognosen nicht eintreffen, könnte es natürlich in Zukunft auch in die umgekehrte Richtung gehen.“, so Edda Lessing, Fraktionsvorsitzende.

Homepage: SPD-Kreistagsfraktion Segeberg