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Werkverträge in Kellinghusen

Veröffentlicht am 06.07.2018, 12:29 Uhr     Druckversion

Am 28.6.2018 traf sich der Stützkreis “Wohnen und Arbeiten mit Werkvertrag in Kellinghusen“. Unter reger Teilnahme verschiedener Parteien und Organisationen wurde die Situation der hier per Werkvertrag angestellten ca. 50 rumänischen Arbeitskräfte der Tönnies-Schlachterei erörtert.

Die Missstände rund um die Unterbringung und die Arbeitsbedingungen sind schon seit längerer Zeit Thema in den Medien so auch im NDR-Fernsehen, dass via Live-Schaltung aus Kellinghusen berichtete. 

Die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD im SH-Landtag Birgit Herdejürgen und die agrarpolitische Sprecherin der SPD Kirsten Eickhoff-Weber berichteten aus der Sitzung des Sozialausschusses im Landtag, wo die Vorwürfe um die Verhältnisse in Kellinghusen thematisiert wurden. Die Arbeitsschutzbehörde hatte die Wohnungen überprüft. Die Ergebnisse der Behörde wurden im vertraulichen Teil der Ausschusssitzung besprochen. 

Der Stützkreis Kellinghusen forderte das Unternehmen Tönnies auf, den Verhaltenskodex der deutschen Fleischindustrie und die 2015 unterschriebene Selbstverpflichtung der Unternehmen für attraktivere Arbeitsbedingungen einzuhalten.

Aufgrund der Fernsehberichterstattung über die Wohnbedingungen der Arbeiter hatte Tönnies versprochen, seinen Subunternehmer, der hierfür verantwortlich sei, zur Behebung der unhaltbaren Zustände aufzufordern. Tönnies äußerte ebenfalls die Absicht in Kellinghusen einen „Runden Tisch“  mit verschiedenen Interessenvertretern zu veranstalten. Eine Einladung dazu war jedoch zum Zeitpunkt der Veranstaltung nirgends eingegangen.

Guter Lohn für gute Arbeit und gutes Wohnen sind zentrale Forderungen der SPD. Werkverträge und damit einhergehende schlechte Wohnbedingungen wie sie in der Fleisch verarbeitenden Branche, auch bei Tönnies in Kellinghusen geschlossen werden, sind offensichtlich das Gegenteil davon.  

Homepage: Birgit Herdejürgen, MdL


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