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SPD: Bund „verschenkt“ Grundstücke für sozialen Wohnungsbau

Veröffentlicht am 10.10.2018, 16:21 Uhr     Druckversion

Wohnungsbau 400

SPD:  Bund „verschenkt“ Grundstücke für sozialen Wohnungsbau – Bad Bramstedt sollte unbedingt zugreifen

Bad Bramstedt. „Die Stadt Bad Bramstedt hat die seltene Gelegenheit sehr günstiges Bauland für Sozialwohnungen zu bekommen. Da muss ‚zugeschlagen‘ werden,“ sagt Ralph Baum, für die  SPD Mitglied im Bauausschuss der Stadt.

Ende September habe der Haushaltsausschuss des Bundestages eine Richtlinie neu gefasst, die den Handlungsspielraum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), für den Verkauf von Liegenschaften des Bundes noch einmal deutlich ausweitet. Der Bund darf den Kommunen künftig ‚alle entbehrlichen Grundstücke‘ verbilligt verkaufen, wenn darauf Sozialwohnungen gebaut werden.  Demnach sind ‚Verbilligungen bis zu 100 Prozent des Grundstückskaufpreises‘ möglich - der Bund verschenkt quasi seinen Boden.

„In Bad Bramstedt sind das mehrere Tausend Quadratmeter im Bereich der Bundespolizei“ so Ralph Baum. „Und auch für unsere Nachverhandlungen zu den dort bereits in unserem Besitz befindlichen Flächen, ergeben sich dadurch völlig neue Perspektiven. Wir hoffen, dass es jetzt zu greifbaren Ergebnissen führt, und endlich in konkrete Planungen eingetreten werden kann.“

Die Sozialdemokraten wollen das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Planungsausschusses bringen, um schnell einen Grundsatzbeschluss über Kaufverhandlungen zu fassen. Ralph Baum: „In der ganzen Stadt wird über einen Mangel an bezahlbaren Wohnraum geklagt und hier hätte die Stadt die Möglichkeit, zügig dabei selbst zu helfen.  Uns ist das Thema sehr, sehr wichtig, und jetzt gibt es eine neue, tolle Perspektive.“

Homepage: SPD Bad Bramstedt