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Alexander Wagner wird Nachfolger von Franz Thönnes

Veröffentlicht am 14.12.2016, 13:28 Uhr     Druckversion

Foto: Björn Uhde

69 von 112 abgegebenen Stimmen - so lautete am Ende des Abends das Ergebnis für den 29jährigen stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden. Damit setzte sich Alexander Wagner bereits im ersten Wahlgang mit 61,6 % gegen seine drei Mitbewerber durch.

Er tritt damit die Nachfolge von Franz Thönnes an, der nach 22 Jahren SPD-Bundestagsabgeordneter 2017 nicht erneut kandidiert.  Seine Mitbewerber waren der ehemalige Bürgermeister von Bad Segeberg Udo Fröhlich, der 34jährige Norderstedter Mahmut Cinar sowie der Finanzfachwirt Martin Ahrens aus Hüttblek.  Jeder Kandidat stellte sich zu Beginn in einer 15-minütigen Rede den Wahlkreisdelegierten vor; die einzelnen Bewerber konnten sich so einerseits präsentieren, andererseits die Schwerpunkte ihrer Politik den Delegierten erläutern.  Alexander Wagner zeichnete einen Bogen, angefangen vom Eintritt in den Sportverein als Sechsjähriger über seine - mit einem Augenzwinkern - “gescheiterte Karriere als FC-Bayern-Profi” hin zu seinen politischen Vorstellungen, die von Solidarität und Gemeinschaftsgefühl gekennzeichnet sind, die er eben beim Sport erlebte und ihn prägten. Er sprach sich für eine gerechte Entlohnung von Arbeit und gegen Einschnitte bei der Rente aus, die er als “Anerkennung der Lebensleistung” charakterisierte.

Emotional wurde er beim Thema Rechtspopulismus: er forderte “klare Kante” und erinnerte die Delegierten daran, daß “wir für das Gute stehen”, im Gegensatz zu “denen” - der AfD -, die sich gegen unsere freiheitliche Demokratie aussprechen. Er appellierte kämpferisch daran, daß “wir als Sozialdemokraten” uns dem entgegenstellen müssen. Schlussendlich zeigte er sich dankbar über die große persönliche Unterstützung, die er während seiner Bewerbung erhalten hatte und lobte das faire und transparente Verfahren, auch gerade in Bezug auf seine Mitbewerber in den fünf Regionalkonferenzen. Das bestätigte SPD-Kreisvorsitzender Stefan Weber. "Durch unsere Regionalkonferenzen in Stormarn und Segeberg hatten Delegierte und Mitglieder die Möglichkeit, unsere vier Kandidaten kennenzulernen und ausgiebig zu befragen. Dieses offene Verfahren ist an der Basis sehr gut angekommen.”

Alexander Wagner bedankte sich für das große Vertrauen: "Ich freue mich über das große Vertrauen, das man in mich hat. Nun heißt es: kämpfen und deutlich machen, dass es einen Unterschied macht, ob die SPD regiert oder nicht. Wir wollen diesen Wahlkreis direkt gewinnen!“

 

Homepage: SPD-Segeberg


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