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Gedenken am Ehrenmal und Maiveranstaltung

Veröffentlicht am 01.05.2023, 21:37 Uhr     Druckversion

Karin Lewandowski und Ingo Lafrentz vor dem Mahnmal

Am ersten Mai findet in Wilster traditionell am Mahnmal im Stadtpark eine Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft statt. Auch in diesem Jahre kamen über 30 Bürgerinnen und Bürger, die von Peter Dunkel, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, begrüßt werden konnten.

Karin Lewandowski, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Wilster, begrüßte die Anwesenden im Namen der Stadt.

Sie ging darauf ein, dass die Erinnerung wach gehalten werden müsse, deshalb werde sie auch weiterhin die Stolpersteine vor dem Alten Rathaus zweimal im Jahr putzen. 

Eine Ansprache hielt dann Ingo Lafrentz, Historiker und ehemaliger Lehrer der Kaiser-Karl-Schule in Itzehoe. Er ging auf Erinnerungskultur ein und hob hervor, dass wir uns erinnern sollten, wie es in der Zeit des nationalsozialistischen Terrors war, beispielsweise auch mit der Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933.

Mit Zitaten zum Erinnern, beispielsweise von George Santayana („Diejenigen, die sich nicht der Vergangenheit erinnern, sind verurteilt, sie erneut zu durchleben.“) schloss Ingo Lafrenz seinen Vortrag.

Blumengebinde am MahnmalEs folgte die Ablage eines Blumengebindes durch Karin Lewandowski und Info Lafrentz am Mahnmal, um an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern.

Anschließend gingen die meisten der Teilnehmenden in die Gaststätte "Neue Börse" um dort die Maiveranstaltung mit dem eindrucksvollen Vortrag von Astrid Thie aus vielen Jahren Personalrats- und Gewerkschaftsarbeit bei der Stadt Itzehoe zu beenden. Dank sagen möchten wir an dieser Stelle der Wirtin der "Neuen Börse", denn auch in diesem Jahr spendete sie wieder Schmalzbrote für alle Teilnehmenden.

Unser oberes Bild zeigt Karin Lewandowski, stellvertretende Bürgermeisterin, zusammen mit Ingo Lafrentz, Historiker, nach der Ablage des Blumengebindes am Mahnmal.

Homepage: SPD-Wilster


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