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Wochenende in Hohenlockstedt
Herausgeber: Birgit Herdejürgen, MdL am: 21.02.2018, 15:05 Uhr

Zwei Veranstaltungen gab es am vergangenen Wochenende in Hohenlockstedt.



Auf dem Meierhof Möllgaard fand ein symbolisches Biikebrennen statt. Hohenlockstedt war damit der Zeit ein bisschen voraus. Das offizielle Biikefeuer gibt es am 21. Februar in Nordfriesland.



Bei Musik am Feuer mit leckerem Käse aus der Region in der Hand, genossen 120 Teilnehmer den Abend. Neben dem Spaß am gemütlichen Beisammensein, wollte die Veranstaltung auf die Bedeutung regional erzeugter Produkte für den Tourismus hinweisen.



Das Museum am Wasserturm eröffnete eine Ernst Barlach Ausstellung.



Thema war Ernst Barlach der Landsturmmann. Im Rahmen seiner militärischen Ausbildung verbrachte Ernst Barlach 1916 eine Woche im damaligen Lockstedter Lager. Wie damals viele Menschen hatte er den Krieg freudig begrüßt und wollte unbedingt für sein Vaterland in den Kampf ziehen. Er hat das Lagerleben zuerst scheinbar als eine Fortsetzung des Indianerspielens aus der Kindheit erlebt und das Dasein als Soldat als patriotische Pflicht gern wahrgenommen.



Der Eindruck des immer grausamer werdenden Krieges und die Woche im Lager, die ihm zeigte, was Gewehre und Granaten anrichten können, liess ihn zum Pazifisten werden, den unser alter Sozialdemokrat Helmut Schmidt so würdigte:



"Für mich ist Barlach eine der ganz großen bewegenden Kräfte der bildenden Kunst dieses Jahrhunderts, der größte Bildhauer, den die Deutschen im 20. Jahrhundert hervorgebracht haben. Seine Kunst ist Ausdruck des Kampfes gegen Armut, Sünde, Übel, Angst, für die Erde und des Ringens mit Gott.“



Birgit Herdejürgen würdigte Barlach als spannenden Künstler, der heute als Künstler der Mitmenschlichkeit weltberühmt ist. Das ist es wahrscheinlich, was uns Barlach mit seinen Arbeiten heute, auch mit dem Wissen, dass er in Nazideutschland verfemt war, sagen kann, nämlich das Toleranz, Friedlichkeit und Mitmenschlichkeit unendlich wichtig für die Welt sind.


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